Die Kassenrolle

Kassenrollen aus holzfreien Papier

Die Kassenrollen auch Additionsrollen genannt werden aus normalen, holzfreiem Papier hergestellt. Auf diesem Papier wird keine Beschichtung (z.B. Thermoschicht o.Ä.) aufgetragen, da die Rollen noch mit einem anderen, etwas älteren Verfahren bedruckt werden. Die Kassenrollen werden in einen normalen Drucker eingesetzt, welcher aber noch zusätzlich in Farbband enthält. In diesem Drucker befindet sich eine Nadel, mit welcher die Farbe vom Farbband auf die Rolle gedruckt wird. Die Farbbänder gibt es in Verschiedenen Farben und Kombinationen wie z.B. Schwarz, Schwarz/Rot oder Violette, die Farbbänder müssen genau wir sie Kassenrollen regelmäßig ausgetauscht werden.

Die Kassenrollen gibt es in vielen Verschiedenen Arten, Varianten und Größen, weil die Hersteller der Kassensysteme oder Bondruckern unterschiedlich große Rollenschächte (dort wird die Rolle eingelegt) einbauen und die Hersteller der Kassenrollen sich darauf eingestellt haben, so kann man ein sehr breitest Spektrum an Rollen anbieten bzw. abdecken.

Die Kassenrollen waren die ersten Bonrollen und kam schon sehr früh zum Einsatz. Der Registrierkassen tauchte schon erstmal 1879 auf und zwar von seinem Erfinder James Ritty, um Diebstahl seines Personals vorzubeugen bzw. zu verringern. Die erste Registrierkasse bestand im Grunde auf einer Schublade, in der sich Bargeld befand und wenn man sie öffnete kam das typische klingen der Registrierkasse. Bis heute wird jeden Kassenöffnung registriert, nur dass es heute digital passiert.
Zusammen mit John Birch, erhielt James 1883 das Paten für seine Erfindung.
Die gegründete Firma von James Ritty und John Birch wurde von John H. Patterson gekauft und änderte den Name in National Cash Register kurz NCR. Schnell wurde NCR Marktführer und vertreibt bis heute weltweit seine Registrierkassen.

 

Der Kassenbon

Der Kassenbon ist ein Beleg, welche eine Bezahlung eines Einkaufs oder einer Dienstleistung bescheinigt, ersetzen aber keine Quittung bzw. eine Rechnung. Der Kassenbon wird direkt Vorort ausgedruckt und mithilfe von kleinen Drucker, wo eine Kassenrollen eingelegt wird, ausgedruckt.
Die gängigste Breite ist 57mm oder 76mm, heute haben noch viele ältere Geschäft oder auch Apotheken ältere Registrierkassen, welche noch mit einem Nadeldrucker die Kassenbons bedrucken.

Es gibte viel verschiedene Arten und Größen von Kassenrollen:

Größen/Breiten Arten
  • 38mm
  • 44mm
  • 57mm
  • 58mm
  • 70mm
  • 76mm
  • 114mm
  • Normal, unbedruckt
  •  Mit Apotheken-„A“ bedruckt
  • mit Durchschlag (Weiß und Gelb)
  • einige auch Farbig
  • einige mit Test bedruckt.
  • heutige Rollen sind holzfrei

 

Kassenrollen heute

Heutzutage wird die eigenlicht Kassenrolle aus holzfreiem Papier nicht mehr so oft verwendet, da durch einen neues Gesetzt alle Geschäft, welche einen Bon austellen müssen, auf digitale Drucker umstellen müssen und diese verwenden nur noch das neuere Thermodruckverfahren mit Thermodruckern.

Die meisten von uns kennen Kassenbons und halten diese regelmäßig in den Händen. Und öfter haben wir auch mal einen Parkschein oder ein Zugticket in der Hand. Diese Papierstreifen haben eines gemeinsam: Sie stammen von Papierrollen. Jedoch ist Papier als Werkstoff schon die hauptsächliche und beinahe einzige Gemeinsamkeit, welche diese unterschiedlichen Rollenarten besitzen. Besonders zwischen dem Additionsverfahren – also dem normalen Drucken und dem Thermodruck bestehen große Unterschiede. Diese werden wir uns neben den Gemeinsamkeiten nun näher ansehen.

Wofür stehen die Rollenmaße?

Bevor beispielsweise ein Gastronom eine Papierrolle kauft, hat er sich sicher schon mal gefragt, was die eigenartigen Zahlen in der Rollenbezeichnung eigentlich besagen.

Erfreulicherweise gibt es für sie eine Norm. Dabei werden die Rollenmaße in dieser Abfolge in Millimeter angegeben:

  • Rollenbreite beziehungsweise Höhe
  • Rollendurchmesser oder Abrolllänge
  • Kerndurchmesser

Daraus folgt beispielsweise eine Rolle 57mm/65mm/12mm.

Alternativ wird manchmal auch die Abrolllänge anstelle des Durchmessers angegeben. Dann wäre es eine Rolle 57mm/50m/12mm

Bei den meisten neueren Kassensystemen ist der Kerndurchmesser mittlerweile irrelevant, da die Bonrolle direkt in das Rollenfach eingelegt wird und deswegen nicht mehr auf einen Dorn mit einem bestimmten Durchmesser passen muss.

Unterschiedliche Papier – und Drucktypen

Der wohl bedeutendste Unterschied liegt zwischen dem Additionsverfahren und dem Thermodruck. Das Additionsverfahren zeichnet sich insbesondere durch das Auftragen von Farbe durch einen Nadel- oder Tintenstrahldrucker aus.

Für so genannte Additionsrollen benutzt man normales Papier. Zusätzlich benötigt man jedoch entweder Tintenkartuschen oder Farbbänder für dieses Verfahren.

Die Vorzüge beim Additionsverfahren sind zum einen die geringeren Anschaffungskosten für Rollen und Kassengerät und andererseits die nahezu unendliche Haltbarkeit der Belege. Das kann insbesondere bei Nachweisen für Finanzbehörden äußerst wichtig werden.

Negativ sind jedoch höhere laufende Kosten, da regelmäßig neue Tintenkartuschen oder Farbbänder nachbestellt werden müssen. Auch sind in Nadel- und Tintenstrahldruckern viele bewegliche Teile verbaut, die eines Tages ausgetauscht oder gewartet werden müssen. Ihre Lebensdauer ist damit beschränkt.

Thermodruckverfahren die Ablösund zur Kassenrolle

Ausschlaggebend für das Thermodruck ist, wie der Name schon sagt, Hitze. Anders als beim Additionsverfahren braucht man hier keine Farbbänder oder Kartuschen, denn im so genannten Thermopapier sind farbbildende Stoffe, welche sich unter Einfluss von Wärme verfärben. Zum Drucken wird deswegen neben dem Papier nur ein Wärmelieferant benötigt.

Die Belege und Ausdrücke mit Thermopapier sind allerdings im Gegensatz zu denen auf Additionspapier deutlich weniger haltbar und können daher bei falscher Lagerung direkt unleserlich werden. Besonders bei Buchführungspflicht kann das zu einem Problem heranwachsen. Drucke mit Thermopapier sollten nie unter Sonneneinstrahlung gelagert oder in Lederportemonnaies transportiert werden, da UV-Strahlung und die Gerbstoffe vom Leder zu einer Farbveränderung führen können.

Das am öftesten verwendete Verfahren ist der Thermodirektdruck. Dabei führt eine Walze oder ein anderer Mechanismus das das Papier direkt an einer Hitzequelle – meistens einem Druckkopf – vorbei, die das Thermopapier an einzelnen Punkten erhitzt. Weil diese Methode sehr einfach ist, haben Thermodrucker außerdem eine lange Nutzungsdauer. Neue Thermodirektdrucker können bis zu 100 Kilometer Thermopapier bedrucken. Das ist stellenweise 30 mal so viel, wie bei einem Nadeldrucker. Ein weiterer Negativpunkt ist jedoch der, dass mit dem Thermodirektverfahren ausschließlich nur einfarbig gedruckt werden kann.

All diesen Nachteilen steht jedoch gegenüber, dass der Thermodruck die sparsamste Variante ist. Das merkt man auch am immer weiter wachsenden Marktanteil der Thermodrucker gegenüber den Nadel- und Tintenstrahldruckern bei Kassengeräten.